Visionssuche

Traditionell wurde die Visionssuche von indigenen, nordamerikanischen Völkern – aber auch im alten Europa – dazu genutzt, um den Sinn im Leben zu finden. Um herauszufinden, wer man ist und wohin man gehen möchte, um zu verstehen, dass wir alle eins mit dem Universum sind!

Zeit deiner Vision

In dieser Zeremonie hast du die Chance „auf den Berg“ zu gehen, wo du 4 Tage ohne Essen und Trinken für dich und mit dir selbst sein darfst. Es ist die Gelegenheit dich dem Rhythmus der Natur hinzugeben und in Verbindung mit dem Großen Geist, dem Schöpfer zu treten.

Innerhalb deines Schutz-Kreises, der aus deinen persönlichen Gebeten in Form von aneinandergebundenen, selbstgebastelten Tabaksäckchen besteht, begibst du dich auf eine Reise in dein Innerstes. Es ist deine eigene Entscheidung auf den Berg zu gehen und deine Visionssuche zu machen, nicht die der anderen. Respektiere dich selbst, respektiere deine Seele und deinen Geist, respektiere deinen Weg und deinen Atem. Respektiere alles, was nicht von Menschenhand gemacht wurde. Geh hoch voller Hoffnung, hoffe und bete dafür, dass sich etwas in dir im Guten verändern wird. Unsere Gebete und das Fastenopfer werden mit Gewissheit vom Großen Geist gehört!

Ablauf – im Camp & am Berg

Während der 4-tägigen Zeremonie gibt es ein Camp der UnterstützerInnen: jede/r Visionssuchende hat eine/n „Apoyo“ (span. Beistand), mit dem er/sie eine spezielle Verbindung eingeht. Die „Apoyos“ verbringen die Zeit in Gemeinschaft im Camp, es wird füreinander gesorgt. Zu Beginn der 4 Tage kommen alle Apoyos und Visionssuchenden im Schwitzhüttenritual zusammen. Dein persönlicher Apoyo bringt dich dann an deinen Platz „auf dem Berg“, wo die Tage und Nächte für dich verbringst. Morgens und abends gibt es Schwitzhütten, um Gebete und Kraft an die Visionssuchenden zu schicken. Nach der dritten Nacht, machen sich die Apoyos auf den Weg um „ihre“ Visionssuchenden „vom Berg“ wieder abzuholen. Wenn alle zusammengekommen sind findet ein abschließendes Schwitzhüttenritual statt. Danach gibt es beim gemeinsamen Essen und Trinken auch die Möglichkeit sich über persönliche Erfahrungen auszutauschen.

ORT & TERMINE

ÖSTERREICH
Ein Visionssuche-Zyklus geht über 4 Jahre. Tina (Ö) und Mateo (MX) haben gemeinsam mit Heriberto (MX) die erste Wurzeln der Erde-Visionssuche Europas im Waldviertel gemacht (2009-2012). Im Sommer 2012 hat auch der Zyklus der Kiva-Zeremonie in Österreich begonnen. Derzeit gibt es wieder erste Bewegungen und Ahnungen, dass im Jahr 2019 ein neuer Visionsuche-Zyklus in Österreich starten wird – vorausgesetzt der richtige Platz findet sich!

Hast du ein geeignetes Gelände mit Wald und Wiese? Oder kennst du wen, der/die wen kennt?

  • Am liebsten im Berg-Gebiet
  • Camp-Möglichkeit für 50-60 Personen
  • Wasseranschluss
  • Feuer-Erlaubnis
  • im besten Fall mit sanitärer Infrastruktur
  • Parkplatzmöglichkeit
  • für den Zeitraum einer Woche zwischen Mai und August (außerhalb der Jagdsaison/gebiet, oder land-/forstwirtschaftlicher Tätigkeit – dh. sicher und ruhig). Wir freuen uns auf deinen Tipp per Mail (siehe unten)!

AKTUELLE VISIONSSUCHEN
Derzeit gibt es die Wurzeln der Erde-Visionssuche mit Heriberto und Family in Italien und Spanien, welche dieses Jahr in den 4. Zyklus kommen – Spanien im Mai und Italien im September.
Infos & Kontakte findest du unter Raices Global oder http://www.raicesdelatierra.org.mx/de/menu/